Beschreibung
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Tabulatura Joannis de Lublin (1537–1548)
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Dresdener Klangpracht
Mehrchörige Meisterwerke von Heinrich Schütz, in Form einer barocken Pracht-Vesper zum Klingen gebracht, versprechen ein besonderes audiophiles Erlebnis. Wenn dann noch Spezialisten wie der Kölner Kammerchor und das Collegium Cartusianum unter Peter Neumann agieren, wird das Wohnzimmer zur Dresdener Hofkirche ...
Die Kleinen Geistlichen Konzerte – die liturgischen Atempausen zwischen den ausladenden mehrchörigen Kompositionen – sind ein prächtiger Beweis dafür, dass man in schlechten Zeiten auch exzellente Musik komponieren kann: Schütz schrieb viele seiner virtuosen Vokal- und Instrumentalwerke unter dem Einfluss des 30jährigen Krieges, während dessen die Finanzmittel und Männerstimmen rar wurden ...
Virtuose Dramatik
In besseren Zeiten komponierte Schütz auch für große Besetzungen, wie wir sie etwa in den Symphoniae sacrae oder den klangprächtigen Psalmen Davids finden. In beiden Werkgattungen, den kleiner besetzten Concerti oder den vielstimmig angelegten Festmusiken, hängte Schütz seine komponierenden Zeitgenossen geradezu eindrucksvoll ab: Alle seine Werke bestechen durch eine hohe Dramatik und den virtuosen Umgang mit der Sprache ...
Authentische Raumwirkung
Die ungezählten Mitwirkenden der barocken Prachtmusiken sorgten schon um 1650 für bis dato ungeahnten Abwechslungsreichtum, besonders dann, wenn – wie bei dieser Einspielung – die Solisten, Instrumentalisten und Chöre auf verschiedenen Positionen im Raum verteilt musizierten.