Beschreibung
zauberhaft
Eine glücklichere Verbindung von Poesie und
Virtuosität ist kaum vorstellbar: Der 20-jährige
Frédéric Chopin hatte die beiden Konzerte noch in
Warschau für sein umjubeltes Debüt in Paris
komponiert. Und Christian Zacharias versteht es wie
kein anderer, die intimen und extrovertierten
Momente dieser Musik zum Leuchten zu bringen. In
MDGs „Preziosa“-Reihe sind Chopins Klavierkonzerte
frisch aufgelegt, neu abgemischt und fein gemastert
nun erstmals auf Super Audio CD erhältlich - für ein
MDG-typisches Rundum-Wohlfühl-Klangerlebnis.
sprühend
Dass die Aufnahme von 2003 so taufrisch wie am
ersten Tage klingt, ist nicht nur der phänomenalen
Leistung der Künstler zu verdanken, sondern auch der
Sorgfalt und Akribie, mit der die Aufnahme
entstanden ist.Wie immer bei Preziosa gibt Labelchef
Werner Dabringhaus spannende und unterhaltsame
Einblicke in den Entstehungsprozess.
hinreißend
Die Künstler können sich vollkommen in die Musik
versenken, was von der ersten bis zur letzten Note zu
spüren ist. Besonders berührend: Die persönlichen
Momente der langsamen Mittelsätze strahlen eine
Intimität aus, die direkt ins Herz geht, darunter die
unerfüllte Romanze eines „Traums in einer schönen,
mondhellen Frühlingsnacht“...
unsterblich
Christian Zacharias war etliche Jahre Chefdirigent in
Lausanne; die Aufnahme der Chopin-Konzerte ist
einer der Höhepunkte einer äußerst fruchtbaren
Zusammenarbeit. Die Art und Weise, wie das
Orchester den Solisten die Bühne bereitet, ist ein
wahrer Genuss: eine Zusammenarbeit, die pure
Freude bereitet!
Rezensionen
"Zacharias... zelebriert voller Spielfreude, artikuliert voller Delikatesse, phrasiert voller Sinnlichkeit und sinniert in den langsamen Sätzen voller Poesie. Sein Orchester folgt ihm hingebungsvoll. Werner Dabringhaus hat die damaligen Aufnahmen aus dem Métropol neu abgemischt und remastert, auch in 5.1 und in 2+2+2 mit extra Höhenkanälen. Ein um eine Dimension gewachsenes Erlebnis." (Klangtipp & AUDIOphile Pearl & CD des Monats - AUDIO & Stereoplay)
„Neben den Klavierkonzerten von Schumann und Brahms gehören die Frédéric Chopins sicher zu den meistgespielten im Konzertsaal hierzulande. Es gibt unzählige Aufnahmen, die sich oft nur minimal voneinander unterscheiden. Was diese bereits vor mehr als zwanzig Jahren entstandenen Einspielungen auf dieser Flut heraushebt, ist vor allem die Umsetzung dessen, was Robert Schumann wohl als „poetisch“ bezeichnet hätte und was sich in diesen beiden frühen Werken Chopins vor allem in den langsamen Mittelsätzen offenbart. Denn während die Außensätze nicht zuletzt als virtuose Schaustücke konzipiert wurden, sind die beiden Larghetti sehr viel intimer und klanglich subtiler gehalten. Und genau an diesem Punkt zeigt sich die große Einfühlsamkeit und dynamische Differenziertheit des Spiels von Christian Zacharias. Er bringt diese „poetische Idee“ zum Leuchten und gleichzeitig das Klavier zum Singen. So farbenreich, empfindsam und klanglich fein abgestuft möchte man Chopin immer hören.“ (Klassik Festival)
„...Im Booklet zur Einspielung der beiden Chopin-Konzerte mit Christian Zacharias als Solist und Dirigent schildert Produzent Werner Dabringhaus humorvoll, wie mühevoll es damals war, den Konzertsaal in Lausanne überhaupt zu finden ...
Christian Zacharias, zur Aufnahmezeit etwas über fünfzig Jahre alt, erweist sich als ein Virtuose, der nicht nur die technischen Probleme scheinbar mühelos meistert, sondern das Empfinden für die Poetik Chopins mitbringt. Anschlagsnuancen und Tempomodifikationen sind für ihn nicht Selbstzweck, sondern dienen der sublimen Gestaltung der Themen und Verläufe. Dabei gelingt es dem Pianisten, die Spannung bis zu den Höhepunkten zielsicher aufzubauen. Höhepunkte in beiden Konzerten sind die langsamen Mittelsätze, die im Stil der Nocturnes von Chopin gehalten sind. Zacharias gestaltet sie empfindsam, ohne in das Klischee der Süßlichkeit abzurutschen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Zusammenarbeit mit dem Lausanner Kammerorchester, das hier zum vollständigen Sinfonieorchester mit Pauken, Trompeten und Hörnern erweitert wird... Und hier zeigt sich die genaue Abstimmung zwischen dem dirigierenden Solisten und dem Orchester.“ (Klassik Heute Empfehlung)
„Eine unbedingte Empfehlung
Manchmal kann eine Herzensangelegenheit ebenso viel Arbeit wie Liebe bedeuten. Das scheint bei diesen Aufnahmen von Chopins Klavierkonzerten mit Christian Zacharias der Fall zu sein – wie aus dem ungewöhnlich fesselnden und informativen Begleittext von Werner Dabringhaus hervorgeht. Diese Aufnahmen stammen aus den Jahren 2003 (Konzert Nr. 2) und 2004 (Konzert Nr. 1) und werden nun auf MDG Preziosa veröffentlicht, einer Art „Archiv“-Label innerhalb des Unternehmens.
Wer glaubt, dass es bei Klassikaufnahmen hauptsächlich um die Platzierung der Mikrofone und das Herumspielen an ein paar Reglern oder Lautstärke- und Balance-Reglern hier und da geht und die Musiker dann wie gewohnt spielen zu lassen, wird durch Dabringhaus’ Schilderung der Komplexität dieser speziellen Aufnahmen eines Besseren belehrt. Darin geht es um alles Mögliche, von der Unmöglichkeit, die Klimaanlage im Kontrollraum zu nutzen, bis hin zur Notwendigkeit, die Instrumente neu anzuordnen, um den Klang in einem Theaterraum, der nicht für Orchesteraufführungen konzipiert war, präzise einzufangen – und das alles, nachdem der Aufnahmeort zunächst aufgrund ungenauer Kartenangaben nicht ausfindig gemacht werden konnte. Dabringhaus’ Erinnerungen sind eine gut erzählte Geschichte von Ereignissen, die im Nachhinein amüsant und erinnerungswürdig sind... Sie bieten einen umfassenderen Kontext, als Hörer ihn normalerweise erhalten, wenn es darum geht, zu verstehen, wie eine bestimmte Aufnahmenicht gelohnt hätten zustande kam.
All dies wäre natürlich nicht von großer Bedeutung, wenn es sich musikalisch nicht ausgezahlt hätte die Darbietungen ... für die Veröffentlichung im SACD-Format neu zu mastern. Glücklicherweise macht jedoch Christian Zacharias’ Feingefühl für Chopin, sowohl als Pianist als auch als Dirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne diese Veröffentlichung zu einem sehr lohnenswerten Erlebnis, das vom Publikum keinerlei Vorkenntnisse über ihre Entstehungsgeschichte erfordert, um es tief in die hochwertigen Interpretationen eintauchen zu lassen.“ (transcentury.blogspot.com)
Zacharias’ langjährige Zusammenarbeit mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne kommt in diesen Aufnahmen voll zur Geltung. Das Orchester liefert eine aufmerksame, fein abgestimmte Begleitung, die die Interpretation des Pianisten zur Entfaltung bringt. Diese Synergie verwandelt jede Passage in einen lebendigen, emotional fesselnden musikalischen Dialog.“ (HRAudio.net)
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