Beschreibung
Hammerschlag
Vierzig Jahre lang hat Georg Hendrik Witte die
musikalischen Geschicke der Stadt Essen bestimmt.
Bedeutende Ereignisse fielen in diese fruchtbare Ära,
unter denen die überwältigende Uraufführung von
Gustav Mahlers schicksalhafter 6. Sinfonie besonders
herausragt. Über Wittes unbestrittene Verdienste als
Kapellmeister und Orchestermanager ist sein
kompositorisches Schaffen völlig in Vergessen geraten.
Das Mozart Piano Quartet hat sich mit Freunden
zusammengetan und mit dem Klavierquartett und dem
Hornquintett zwei Kammermusikwerke aus der Leipziger
Frühzeit des Komponisten eingespielt, die einen
hochtalentierten, offensichtlich hervorragend ausgebildeten
Künstler zeigen, der seinen eigenen Weg zu
gehen weiß.
Hochkultur
„Vom Musik-Institut zu Florenz preisgekrönt“ ließ der
junge Witte voller Stolz auf das Titelblatt des
Klavierquartetts drucken. Die Auszeichnung ist nicht
unverdient: Schon der Anfang nimmt den Hörer
unmittelbar gefangen. Wohl ausgewogen in der
klassischen Form – in Leipzig wurde man an den
Vorbildern Mendelssohns und Schumanns geschult –
überrascht das Werk doch immer wieder mit
unerwarteten Modulationen und kraftvollen Melodien, die
sogar die belcantoverwöhnten Italiener überzeugten.
Hornruf
Von ganz eigentümlichem Reiz ist das dreisätzige
Hornquintett. Witte hatte es Johannes Brahms, mit dem
er eine langjährige Korrespondenz pflegte, zur Beurteilung
geschickt. Der war offensichtlich irritiert von
der kühnen Idee, das Horn über weite Strecken klanglich
mit den vier Streichern verschmelzen zu lassen, anstatt
eine solistische Bravourpartie abzuliefern. Wie dann aber
im zweiten Satz das Horn von Variation zu Variation die
Steigerung in Tempo und Dramatik vorantreibt, ist
überaus hörenswert.
Hauptsache
Mit Radovan Vlatkovic haben die Streicher des Mozart
Piano Quartets für das Hornquintett den wohl besten
Kammermusikpartner gewinnen können, der sich finden
lässt. Den häufig undankbaren Pedaltönen verleiht
Vlatkovic einen berührend zurückhaltenden Schmelz,
aus dem sich immer wieder gestalterische Initiativen
entwickeln. Cornelia Gartemann fügt sich perfekt in das
Ensemble ein, das besonders in der dreidimensionalen
Wiedergabe dieser Super Audio CD eine ganz neue
Hörerfahrung bietet.
Ähnliche Produkte
J. Brahms & R. Schumann - Klavierquartette
Klavierquartett op. 25
Robert Schumann (1810-1856)
Klavierquartett op. 47
Mozart Piano Quartet
Hybrid-SACD
W. A. Mozart - Klavierquartette
Klavierquartette
g-Moll KV 478 und Es-Dur KV 493
Mozart Piano Quartet
Hybrid-SACD
Ludwig van Beethoven - Klavierquartette
Eroica op. 55
(arr. für Klavierquartett von Ferdinand Ries)
Klavierquartett Es-Dur op. 16
Mozart Pian...
Camille Saint-Saëns - Klavierquartette
Klavierquartette
Mozart Piano Quartet
Hybrid-SACD
Gabriel Fauré - Sämtliche Klavierquartette
Sämtliche Klavierquartette
Mozart Piano Quartet
Hybrid-SACD
Richard Strauss - Klavierquartette
Klavierquartett op. 13
Ständchen
Festmarsch
Liebesliedchen
Arabischer Tanz
Mozart Piano Quartet
...
R. Schumann & F. Draeseke - Kammermusik
Klavierquartett op. 47
Felix Draeseke (1835-1913)
Quintett für Klavier, Streicher und Horn op. 48
Mozart Piano...
L'après-midi des flutes - Musik für Flötenensemble
Werke von Debussy, Strauss, Dvorak, Rimsky-Korsakow und Reznicek
Die 14 Berliner Flötisten
Flying Saxophone Circus
Dvorak: 3 Slawische Tänze
Milhaud: Scaramouche
Schostakowitsch: Jazz-Suite Nr. 2
Gershwin: Suite "American Stories"
M...
L. Janácek & A. Dvorák - Streichquartette
Streichquartette Nr. 1+2
Antonín Dvořák (1841-1904)
Zypressen
Leipziger Streichquartett
Antonin Dvorák - Kammermusik
Klavierquintett op. 81
Streichquintett op. 97
Leipziger Streichquartett
Christian Zacharias, Klavier
Hartmut Rohd...
Antonín Dvořák - Kammermusik
Czeska Suita op. 39 (arr.)
Quintett op. 77
ensemble acht
A. Dvorák, F. Mendelssohn & E. Hartmann - Romantische Bläserserenaden
von Dvorák, Mendelssohn & Hartmann
Consortium Classicum
Antonín Dvorák - Arrangements für Klavier zu vier Händen
Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“
Slawische Tänze op. 46
Piano Duo Trenkner/Speidel
Hybrid-SACD
A. Dvorak & L. Spohr & W. Kerschek - Kammermusik
American Suite op. 98b
Louis Spohr (1784 – 1859)
Nonet op. 31
Wolf Kerschek (*1969)
Festival Rhapsody
Rude...
Antonín Dvorák - Klavierquartette
Klavierquartette opp. 23+87
Mozart Piano Quartet